Sonographie (Ultraschall)

Prinzip:
Als Ultraschall bezeichnet man akustische Wellen mit Frequenzen jenseits der menschlichen Hörfähigkeit. In der medizinischen Diagnostik arbeitet man in der Größenordnung von 3 bis 20 MHz. Je nachdem, in welcher Tiefe man Organe untersuchen möchte, wählt man die geeigneten Frequenzen aus.
Die Schilddrüsensonographie erfolgt mit Frequenzen zwischen 5 bis 9,5 MHz. Tiefer liegende Organe wie z. B. Leber, Nieren, Milz und Gallenblase werden mit 3,5 MHz untersucht.

Schilddrüsen-Ultraschall Leber- und Nieren-Ultraschall

Zur Erzeugung des Ultraschalls werden Kristalle im Schallkopf zu Schwingungen angeregt. Über ein Kontaktgel werden diese Schwingungen in den Körper geleitet. Die Kristalle werden sowohl als Sender und auch als Empfänger genutzt. Die Ultraschalldiagnostik nutzt die Absorption, Streuung und Reflexion der Ultraschallwellen an Grenzflächen bzw. an Geweben unterschiedlicher akustischer Eigenschaften aus. Die reflektierten Ultraschallwellen werden vom Schallkopf empfangen und analysiert. Es werden die Laufzeit (Entfernung der Reflexionsgrenze) und die Amplitude (Helligkeit) ausgewertet. Aus diesen Daten kann ein zweidimensionales Bild erzeugt werden.

In unserer Praxis werden folgende Ultraschalluntersuchungen durchgeführt:

  • Schilddrüse
  • Nebenschilddrüse
  • Oberbauch und Nieren (zu dieser Untersuchung vier Stunden vorher bitte nicht rauchen, essen und trinken)
  • Schilddrüsenpunktion unter sonographischer Sicht